· Pressemitteilung

Schnelle Hilfe aus der Luft: 50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 14

Foto: Matthias Balk / BRK

Seit fünf Jahrzehnten steht der Rettungshubschrauber Christoph 14 für schnelle Hilfe, medizinische Kompetenz und verlässlichen Einsatz aus der Luft. Seit seiner Indienststellung am 10. September 1976 in Traunstein hat sich Christoph 14 zu einer unverzichtbaren Säule der Notfallversorgung in Südostbayern und im angrenzenden Alpenraum entwickelt.

Seine Geschichte ist geprägt von tausenden Einsätzen, technischem Fortschritt und dem großen Engagement der Besatzungen und Partnerorganisationen. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens fand am 10. September ein Festakt mit allen beteiligten Partnerorganisationen statt. Das BRK stellt seit Beginn die speziell ausgebildeten Notfallsanitäter*innen (TC-HEMS), die Bundespolizei stellt die Polit*innen, die Notarztgruppe die Notärztinnen und Notärzte und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt den Hubschrauber.

BRK-Präsident Hans-Michael Weisky: „Der Rettungshubschrauber Christoph 14 ist und bleibt wahres Teamwork mit dem Ziel, Menschen in Not zu helfen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich über Jahrzehnte mit Kompetenz, Mut und Menschlichkeit für die Luftrettung in dieser Region stark gemacht haben. Christoph 14 steht nicht nur für einen Hubschrauber, sondern für ein starkes Team – sowohl als Besatzung als auch im Hintergrund zwischen den Organisationen. Seine Geschichte kennt jedoch auch ein schmerzliches Kapitel: Der Absturz im März 1983 ist bis heute eine Mahnung und führt eindrücklich vor Augen, welchen Gefahren sich unsere Luftretterinnen und Luftretter tagtäglich aussetzen.“

Innenminister Joachim Herrmann betonte in seiner Festrede: "Wir würdigen heute eine sensationelle Erfolgsgeschichte, die für schnelle Hilfe, höchste Professionalität und gelebte Zusammenarbeit steht. Die Luftrettung ist mittlerweile aus unserem Rettungsdienst nicht mehr wegzudenken. Christoph 14 bringt Notärzte und Rettungspersonal schnell zu den Patienten – auch dorthin, wo bodengebundene Rettungsmittel nur mit erheblichem Zeitaufwand oder gar nicht hinkommen. Klar ist: Die leistungsfähige alpine Luftrettung muss erhalten und weiterentwickelt werden. Dazu gehören ausreichend Personal, moderne Technik und eine dauerhaft gesicherte Rettungswindenkompetenz. Und genau dafür wollen wir uns auch in Zukunft stark machen – damit die Erfolgsgeschichte der Luftrettung fortgeschrieben werden kann!"