Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Alleine seitens des Bayerischen Roten Kreuzes und weiterer Hilfsorganisationen kamen rund 100 Einsatzkräfte, über 30 Rettungsmittel, vier Rettungshubschrauber sowie zahlreiche weitere Einsatzmittel zum Einsatz.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden zahlreiche verletzte Kinder an der Unfallstelle vor. Zwei der drei Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken transportiert, eine weitere schwerverletzte Person wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
„Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei der Familie des verstorbenen Kindes – und bei der Familie, die um ihr schwerverletztes Kind bangt. Für diese Familien ist heute eine Welt zusammengebrochen. Ein solcher Einsatz lässt niemanden unberührt, auch uns nicht. Wir sind professionell ausgebildet, wir funktionieren in solchen Momenten, wir tun alles, was medizinisch und menschlich möglich ist. Aber wenn ein Kind trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden kann, dann hinterlässt das auch bei erfahrenen Einsatzkräften tiefe Spuren“, sagt Dennis Behrendt, der als Organisatorischer Leiter (OrgL) die Einsatzleitung vor Ort innehatte. „Dennoch ist festzuhalten: Die Einsatzkräfte haben vor Ort alles Menschenmögliche geleistet.“
Zur strukturierten Versorgung der Betroffenen wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Neben der medizinischen Erstversorgung und dem Transport verletzter Personen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Sichtung, Nachsichtung und Betreuung von unverletzten oder leicht verletzten Betroffenen sowie deren Angehörigen. Dazu wurden zwei Hallen als Betreuungs- und Sichtungsbereiche eingerichtet.
In der Betreuungsstelle wurden zwischenzeitlich mehr als 20 Personen erfasst und betreut. Drei von ihnen wurden im weiteren Verlauf in medizinische Behandlung gebracht.
Zur genauen Unfallursache, zur Identität der Betroffenen sowie zu weiteren Einzelheiten des Unfallhergangs kann das Bayerische Rote Kreuz keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu liegen bei der Polizei.

