Am Stand des Deutschen Roten Kreuzes e.V. Generalsekretariat (DRK) präsentierte Margareta Mihalic-Dogan das EU-geförderte Projekt TEMA (https://tema-project.eu/). Hier konnten die Besucherinnen und Besucher sich das neue System zur Lagedarstellung in einer Livedemonstration an einer im Projekt entwickelten Plattform demonstrieren lassen. Ergänzt wurde die Präsentation durch weitere Projekte aus dem DRK-Forschungscluster, die die Bandbreite aktueller Forschungsaktivitäten im Bevölkerungsschutz verdeutlichten.
Darüber hinaus informierte Maximilian Schmidt über die Arbeit der DRK Bundesarbeitsgruppe Drohnen und die zunehmende Bedeutung unbemannter Luftfahrtsysteme für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Im Fokus standen dabei sowohl aktuelle Einsatzmöglichkeiten als auch zukünftige Entwicklungen im Bereich der luftgestützten Lageerkundung und Unterstützung von Einsatzkräften beispielsweise durch die Übernahme von Lufttransporten von Ausstattung in unwegsamen Gelände
Zum BMFTR-geförderten Projekt SAGRE (https://projekt-sagre.de/) gab es neben Informationen am Stand der Berliner Feuerwehr auch mehrere Veranstaltungen: Dr. Rebecca Prell diskutierte zum Thema „Sicher bei der Feuerwehr“ in einer Runde am Stand von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Sophie Fessel von der Berliner Feuerwehr stellte die Ergebnisse der bundesweiten Befragung zusammen mit Thomas Wittschurky am Stand des Deutschen Feuerwehr Verbandes DFV vor. Michaela Selzer (BRK) präsentierte zusammen mit Leopold Scholze (BF ) auf dem INTERSCHUTZ Forum Einblicke in die geplanten Handlungsempfehlungen aus dem Projekt in einem Vortrag mit Diskussion. Die hohe Beteiligung und das große Interesse unterstrichen die Relevanz der behandelten Themen für die Praxis von Feuerwehr und BOS.
Neben der aktiven Präsentation eigener Projekte nutzte das BRK die Messe für einen intensiven fachlichen Austausch und zur Beobachtung aktueller Entwicklungen im Bevölkerungsschutz. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des vollständig aufgebauten Feldkrankenhauses des DRK unter der Führung des BRK Vizepräsidenten Andreas Hanna-Krahl
Mit seinem Auftritt auf der INTERSCHUTZ 2026 zeigte das Bayerische Rote Kreuz erneut die hohe Bedeutung von Forschung und Innovation für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und die Stärkung der Einsatzfähigkeit in komplexen Lagen.
„Die Interschutz ist eine ideale Plattform, um mit den Anwendern ins Gespräch zu kommen um Forschungsergebnisse zu zeigen. Der persönliche Austausch mit den AnwenderInnen leistet einen wichtigen Beitrag zum Innovationtransfer, so Uwe Kippnich, Koordinator Stabsstelle Forschung.

